Kazakh President Nursultan Nazarbayev addressed the Astana Club Astana Times

Ein junger Staat in einer unsicheren Welt

ALMATY – Mitte November war Kasachstan Gastgeber des dritten alljährlich stattfindenden „Astana Clubs,” einer neuen unabhängigen und unparteiischen Plattform für den Dialog zu „entscheidenden Fragen, die alle Länder Eurasiens betreffen“, an dem sich internationale Führungskräfte aus der Wirtschaft, Politiker, Medienvertreter und andere Experten beteiligten. Dieses Ereignis ist Ausdruck der kasachischen Außenpolitik der letzten zwei Jahrzehnte und kommt zu einem Zeitpunkt, da diese vor nie dagewesenen Bewährungsproben steht.

Die diesjährige Teilnehmerschaft am Astana Club war ebenso hochrangig wie vielfältig. So fanden sich neben Vertretern führender Denkfabriken aus Europa, Asien, den Vereinigten Staaten und dem Nahen Osten auch ehemalige Präsidenten wie Abdullah Gül aus der Türkei und Danilo Türk aus Slowenien ein. Zu den weiteren Teilnehmern zählten die ehemalige EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, der indische Parlamentsabgeordnete Shashi Tharoor und Konstantin Ernst, Chef des russischen Fernsehsenders Perwy kanal.

Die Diskussionen fanden im Nasarbajew-Centre statt, das in einem imposanten, futuristischen Gebäude des renommierten britischen Architekten Norman Foster untergebracht ist. An diesem Ort, der an den galaktischen Senat in Star Wars erinnert, nahmen die Teilnehmer an einem großen Tisch rund um eine Landkarte Euroasiens Platz, um die neu entstehende Weltordnung ebenso zu diskutieren wie die Rivalitäten zwischen Großmächten, Sanktionskriege, nukleare Weiterverbreitung und regionale Integrationsprojekte.

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