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Wohin steuert die atomare Rüstungskontrolle?

LOS ANGELES – Geht es mit der atomaren Rüstungskontrolle zu Ende? Der Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme von 1987 (INF-Vertrag) ist zusammengebrochen, das Atomabkommen mit dem Iran von 2015 hängt am seidenen Faden, und Nordkorea baut sein Arsenal an Atomwaffen und ballistischen Raketen immer weiter aus. Schlimmer noch: Es ist unklar, ob die USA am neuen START-Vertrag festhalten werden, wenn dieser 2021 abläuft. Dieses Abkommen begrenzt die Zahl strategischer Waffen, die Russland und die USA aufeinander gerichtet haben (auf 3000 Stück).

Zum Glück bietet die Geschichte einen gewissen Trost. Während und nach dem Kalten Krieg folgten auf Phasen des Zusammenbruchs der Rüstungskontrolle normalerweise Phasen des Wiederaufbaus. Doch auf Gegenkurs zu gehen ist nie einfach. Was den Versuch angeht, Russland, den Iran und Nordkorea zur Vertragstreue zu bewegen, zeigen vergangene Erfahrungen, dass dem, was sich durch Bündnisse oder Militärmaßnahmen erreichen lässt, Grenzen gesetzt sind. Was bleibt, sind Wirtschaftssanktionen – die nur bis zu einem gewissen Punkt wirksam sind – und eine weitere Aufrüstung, um neuerliche Verhandlungen anzuregen.

Natürlich haben Bündnisse historisch gesehen eine wichtige Rolle bei der Nichtverbreitung von Atomwaffen gespielt. In Europa verhinderte der atomare Schutzschirm durch USA und NATO die Verbreitung der Bombe über Großbritannien und Frankreich hinaus. Als US-Geheimdienste in den 1970er und 1980er Jahren von geheimen südkoreanischen und taiwanesischen Atomwaffenprogrammen erfuhren, drohte Amerika mit dem Entzug seiner Militär- und Wirtschaftshilfe, und die Programme wurden letztlich eingestellt.

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