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Acht Normen für Stabilität im Cyberspace

CAMBRIDGE – In kaum mehr als einer Generation ist das Internet zu einem wesentlichen Träger wirtschaftlicher, sozialer und politischer Interaktionen geworden, und es hat enorme Zugewinne freigesetzt. Doch größere Interdependenz bedeutet auch Verwundbarkeit und Konflikte. Angriffe von Staaten und nichtstaatlichen Akteuren haben zugenommen und bedrohen die Stabilität des Cyberspace.

Im November veröffentlichte die Globale Kommission für die Stabilität des Cyberspace (GCSC) auf dem Pariser Friedensforum ihren Bericht, wie ein übergreifender Rahmen für Cyber-Stabilität geschaffen werden kann. Ursprünglich vor drei Jahren von der niederländischen Regierung einberufen, hat die Multi-Stakeholder-GCSC (der ich angehörte) Ko-Vorsitzende aus Estland, Indien und den Vereinigten Staaten und setzt sich aus ehemaligen Regierungsbeamten, Experten aus der Zivilgesellschaft und Akademikern aus 16 Ländern zusammen.

Im Laufe der Jahre gab es zahlreiche Forderungen nach Gesetzen und Normen für den Umgang mit der neuen internationalen Unsicherheit, die durch die Informationstechnologie entstanden ist, angefangen mit Vorschlägen Russlands, das vor zwanzig Jahren bei den Vereinten Nationen ein bindendes Abkommen forderte. Leider wäre ein solches Abkommen angesichts der Beschaffenheit von Cyberwaffen und des dynamischen technologischen Wandels nicht überprüfbar und würde schnell veralten.

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