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Eine freie Schulwahl ist die einzige Option

STANFORD – Nach jahrelangen Hinweisen auf die Notwendigkeit von Veränderungen innerhalb des US-Bildungssystems entwickelt sich die COVID-19-Pandemie nun zum Katalysator für eine Verbesserung des Systems. Amerikas Kluft im Bereich der Bildung – insbesondere in der Schule – ist inzwischen für alle klar erkennbar. Die Unterschiede bei der Qualität und beim Zugang zur Bildung sind eine wichtige Quelle der wirtschaftlichen, sozialen und ethnischen Ungleichheit, die von Austin und Oakland bis Portland und Seattle so viel soziale Unruhe auslöst. Ganz gleich, ob sie aus verarmten Innenstadtvierteln oder den Vororten stammen: Die am wenigsten gebildeten Amerikaner wurden von der Pandemie und ihren wirtschaftlichen Auswirkungen am schwersten getroffen.

Zum Glück hat der Ökonom Thomas Sowell (ein Kollege von mir an der Hoover Institution) eine Lösung angeboten. In seinem neuen Buch Charter Schools and Their Enemies zeigt er, dass Schulen mit mehr Autonomie und Flexibilität als herkömmliche staatliche Schulen die Bildungskluft schließen und dringend benötigte Entscheidungsfreiheit, Chancen und Wettbewerb bieten.

Sowells sorgfältige Analyse der vor Ausbruch der Pandemie verfügbaren Daten zeigt, dass Schüler in staatlich finanzierten, aber privat betriebenen „Charter Schools“ wie der Success Academy in New York City bei standardisierten Leistungstests bemerkenswert bessere Ergebnisse erzielen als solche in herkömmlichen staatlichen Schulen. Das Buch enthält eine Vielzahl überzeugender Belege, die auf mehr als 90 Seiten mit Tabellen wunderbar erklärt und klar dargestellt sind.

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